Der Besitzer einer Aktien erwirbt mit ihr ein bestimmtes Anteilsrecht an einem Unternehmen.
Durch Angebot und Nachfrage wird an den Börsen der Preis für diese Aktie
bestimmt.
Über einen langen Zeithorizont sind Aktien eine der Anlageformen mit der höchsten Rendite.
Vergleichsweise hohe Renditeaussichten sind jedoch auch immer mit entsprechend hohen und möglicherweise unvorhersehbaren Risiken verbunden.
Auch bei großen und renomierten Konzernen kann es in schnell große Kursverluste geben.
Die Vermögensanlage in ausgewählte einzelne Aktien sollte deshalb gut überlegt und
geplant werden.
Oft können selbst Spezialisten keine verlässlichen und genauen
Aussagen über die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens machen, jedoch
kann der weite Zeitrahmen bei der Altersvorsorge von bis zu ca. 40 Jahren so
manchen Patzer wieder ausgleichen.
Vermögensanlagen mit einer breiten Streuung des Risikos sind daher als Teil der
Altersvorsorge besonders zu bevorzugen.
Aktienfonds ermöglichen es direkt in bestimmte Länder, Regionen,
Branchen oder Indizes zu investieren.
Ein Sparplan gleicht durch den kontinuierlichen Zukauf von Fondsanteilen
Kursschwankungen über einen langen Zeitraum aus.
Da immer der selbe Betrag neu investiert wird, werden bei niedrigen
Kursständen entsprechend mehr und bei höheren Kursen weniger Anteile
erworben. Auch die schwierige Entscheidung bzgl. des Zeitpunkt des Kaufs entfällt.
Das Vermögen sollte entsprechend dem eigenen Altersstand
in weniger risikoreiche Anlageformen umgeschichtet werden.
André Kostolany, der große Börsenguru des 20. Jahrhunderts
prägtet die Formel "100 - Lebensalter = Kapitalanteil". Danach empfiehlt es
sich für einen 30-Jährigen bis zu 70% seines Vermögens in Aktien zu
investieren und für einen 65-Jährigen diesen Anteil auf nur noch 35% zu Begrenzen.
Der Grund dafür ist simpel: die mit zunehmendem Alter sich verringernde Lebenszeit
macht es immer schwieriger eine eventuelle Flaute zu diesem Zeitpunkt
noch auszugleichen.